28.01.2022 - 13:30, Verhandlungsbeginn

Ort: II Gerichtssaal
Fall: SK.2021.54

Art der Delikte

Hauptverhandlung in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. wegen Fahren in fahrunfähigem Zustand (Art. 91 Abs. 2 SVG), Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Art. 33 Abs. 1 WG), Widerhandlungen gegen das Kriegsmaterialgesetz (Art. 33 Abs. 1 KMG), Widerhandlung gegen das Güterkontrollgesetz (Art. 14 Abs. 1 GKG) und Pfändungsbetrug (Art. 163 Ziff. 1 StGB) (abgekürztes Verfahren).



Bemerkungen

A. wird vorgeworfen, in qualifiziert angetrunkenem Zustand vorsätzlich ein Fahrzeug gelenkt zu haben. Weiter wird ihm vorgeworfen, ohne Bewilligung eine Waffe transportiert, 77 Waffen erworben und besessen, 5 Messer besessen sowie 476 Waffen zu einem Gesamtpreis von mindestens CHF 670'600.60 ins Land X. verkauft zu haben. Zudem soll er ohne Bewilligung Kriegsmaterial (285 Waffen) zu einem Gesamtpreis von mindestens CHF 368'371.45 und doppelt verwendbare Güter und besondere militärische Güter (189 Waffen) für einen Gesamtpreis von mindestens CHF 327'093.15 ins Land X. verkauft und ohne Bewilligung die Ausfuhr dieses Materials ins Land X. veranlasst haben. Im Rahmen eines Betreibungsverfahrens soll er es als Schuldner schliesslich versäumt haben, mitzuteilen, dass er Eigentümer von 99 Waffen sei, die der Zwangsvollstreckung unterliegen würden.



Spruchkörper: Strafkammer, Einzelrichter

Sprache: Französisch
04.02.2022 - 10:00, Entscheidverkündung

Ort: I Gerichtssaal
Fall: SK.2020.27

Art der Delikte

Hauptverhandlung in der Strafsache Bundesanwaltschaft und Privatklägerschaft gegen A. und B. wegen mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung (Art. 158 Abs. 1 Ziff. 3 und 2 StGB), mehrfachem Betrug (Art. 146 Abs. 1 StGB) und mehrfacher Urkundenfälschung (Art. 251 Abs. 1 StGB) und gegen C. wegen mehrfacher Urkundenfälschung (Art. 251 Abs. 1 StGB).



Bemerkungen

A. wird vorgeworfen, in der Zeit von Januar 2011 bis Dezember 2014 in seiner Eigenschaft als externer Vermögensverwalter unter der Firma D., verschiedene Handlungen der ungetreuen Geschäftsbesorgung zum Nachteil seiner Kunden, die Bankbeziehungen bei der Bank E. hatten, sowie des Unternehmens D. begangen zu haben, um für sich und/oder seine Firma einen unrechtmässigen Vorteil von mehreren tausend Franken zu erzielen. Ihm wird insbesondere vorgeworfen, Investitionen entgegen dem ihm von seinen Kunden erteilten Auftrag getätigt und ihnen Retrozessionen vorenthalten zu haben. 

B. wird vorgeworfen, als Inhaber der Firma F. seine Vertretungsbefugnis in Zusammenhang mit Investitionen, die zu Lasten von Konten der Kunden der Banken G. und H. durchgeführt wurden, missbraucht zu haben, um dadurch Retrozessionen in Höhe von mehr als 450.000 Euro zu erhalten. 


A. und B. wird ausserdem vorgeworfen, alleine oder in Mittäterschaft, in der Zeit zwischen Oktober 2010 und Februar 2013 die Angestellten der Bank E. durch arglistige Täuschung dazu veranlasst zu haben, von den Konten einiger Kunden unrechtmässige Überweisungsaufträge in Höhe von über 1,7 Mio. EUR auszuführen, um sich oder anderen einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen.


Schließlich wird A., B. und C. vorgeworfen, alleine oder in Mittäterschaft, im Zeitraum zwischen Dezember 2006 und Mai 2013, mehrfach Urkundenfälschung begangen zu haben. A. und C. wird insbesondere vorgeworfen, als Mittäter falsche Dokumente verwendet zu haben, um dadurch Veruntreuungen zu verbergen, die Gegenstand eines Verfahrens gegen sie in Italien sind.




Spruchkörper: Strafkammer, Kollegialgericht

Sprache: Italienisch
07.02.2022 - 09:00, Verhandlungsbeginn
08.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
09.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
10.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
11.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
14.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
15.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
16.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
17.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
18.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
21.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
22.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
23.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
24.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
25.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
28.02.2022, Fortsetzung der Verhandlung
01.03.2022, Fortsetzung der Verhandlung
02.03.2022, Fortsetzung der Verhandlung
03.03.2022, Fortsetzung der Verhandlung
04.03.2022, Fortsetzung der Verhandlung

Ort: I Gerichtssaal
Fall: SK.2020.62

Art der Delikte

Hauptverhandlung in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A., B., C., die Bank D. und E. wegen qualifizierter Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 1 und 2 StGB, bzw. Art. 305bis Ziff. 1 und 2 StGB in Verbindung mit Art. 102 StGB) und gegen A., B. und E. wegen Beteiligung an oder Unterstützung einer kriminellen Organisation (Art. 260ter StGB) und Urkundenfälschung (Art. 251 StGB).



Bemerkungen

A. und B. wird vorgeworfen, zumindest zwischen 2004 und 2009 an einer kriminellen Organisation beteiligt gewesen zu sein, die aktiv im internationalen Betäubungsmittelhandel tätig gewesen sein soll. A. habe als Vertrauensperson des Chefs der Organisation gehandelt, um eine rechtliche und wirtschaftliche Struktur aufzubauen und zu verwalten, mit der ein Teil der Gelder der Organisation in der Schweiz gewaschen werden konnten. B. soll als Kontaktperson in der Schweiz und als Strohmann im Auftrag der Organisation fungiert haben, indem er sich insbesondere fälschlicherweise als wirtschaftlich Berechtigter einer auf seinen Namen eröffneten Bankbeziehung ausgegeben habe.

In diesem Zusammenhang wird C. als Mitarbeiterin der Schweizer Bank D. vorgeworfen, zumindest zwischen 2004 und 2008 in ihrer Eigenschaft Transaktionen in der Höhe von mehreren Millionen Schweizer Franken durchgeführt oder veranlasst zu haben, obwohl Anhaltspunkte dafür vorgelegen hätten, dass die Gelder krimineller Herkunft sein könnten. Sie habe so zu deren Geldwäsche beigetragen. Sodann wird der Bank D. vorgeworfen, sie habe in diesem Zeitraum nicht alle erforderlichen Massnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass ihre Mitarbeiterin C. die Straftat der Geldwäscherei begehen konnte.

Im gleichen Zusammenhang wird E. vorgeworfen, zumindest zwischen 2007 und 2008 zur Geldwäscherei der Organisation in der Schweiz beigetragen zu haben. Er soll im Auftrag der Organisation gehandelt haben, zuerst als Angestellter einer anderen Schweizer Bank und danach als Geschäftsführer einer von ihm gegründeten Firma.



Spruchkörper: Strafkammer, Kollegialgericht

Sprache: Französisch