20.04.2020, Reservedatum

Ort: I Gerichtssaal
Fall: SK.2019.45

Art der Delikte

Hauptverhandlung in der Strafsache Bundesanwaltschaft und als Privatklägerschaft Deutscher Fussball-Bund (DFB) und Fédération Internationale de Football Association (FIFA) gegen A., B., C. und D. wegen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB) bzw. Gehilfenschaft (Art. 25 StGB) dazu.



Bemerkungen

A. und B. wird vorgeworfen, im April 2005 als Mitglieder des Präsidiums des Organisationskomitees für die Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland (OK WM 2006) durch Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenüber dem Präsidialausschuss des Aufsichtsrats des OK WM 2006 eine Zahlung von EUR 6.7 Mio. aus den Mitteln des DFB zugunsten von E. erwirkt zu haben. Die Zahlung sei zur Tilgung einer persönlichen Schuld von F. (einem weiteren Mitglied des OK WM 2006) gegenüber E. erfolgt. D., ein viertes Mitglied des OK WM 2006, soll zu dieser Tat Gehilfenschaft geleistet haben. C. wird vorgeworfen, in Mittäterschaft mit A. und B., eventuell als deren Gehilfe, in seiner damaligen Funktion als Generalsekretär der FIFA die Abwicklung der erwähnten Zahlung über die FIFA und die Weiterleitung des Betrags an E. organisiert zu haben.


Wichtige Information für Journalistinnen und Journalisten
Allfällige Interviews müssen ausserhalb des Gerichtsgebäudes durchgeführt werden. Innerhalb des Bundesstrafgerichts sind Audio- und Videoaufnahmen nicht erlaubt.


SK.2019.45 - Besondere Anordnungen.pdf

2020.03.17 - Medienmitteilung.pdf

Beschluss SN.2020.10.pdf



Spruchkörper: Strafkammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
30.04.2020 - 09:30, Verhandlungsbeginn

Ort: II Gerichtssaal
Fall: CA.2019.30

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; A. (Berufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2019.35 vom 6. September 2019 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. betreffend Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 Abs. 1 StGB).



Bemerkungen

A. hat gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts Berufung eingelegt, mit dem er verurteilt wurde, weil er am 13. Mai 2017 an einem Fussballspiel der Challengue League einen pyrotechnischen Gegenstand gezündet und auf das Spielfeld geworfen habe. Dabei habe er vorsätzlich und in verbrecherischer Absicht Leib und Leben von Menschen sowie fremdes Eigentum in Gefahr gebracht.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
02.06.2020, Verhandlungsbeginn
03.06.2020, Fortsetzung der Verhandlung

Ort: I Gerichtssaal
Fall: SK.2019.77

Art der Delikte

Hauptverhandlung in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. und B. wegen qualifizierter Geldwäscherei (Art. 305 bis Ziff. 1 i.V.m. Art. 305bis Ziff. 2 lit. b StGB).



Bemerkungen

A. und B. wird vorgeworfen, vom 6. Juli 2009 bis 5. August 2011 in bandenmässiger Begehung rund 2.8 Mio. Euro über den Schweizer Finanzplatz «gewaschen» zu haben. Konkret sollen sie die Einziehung der verbrecherisch erlangten Vermögenswerte vereitelt haben, indem sie die Gelder von in der Schweiz geführten Bankkonten für private Aufwendungen und Investitionen im In- und Ausland verwendet hätten.



Spruchkörper: Strafkammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
02.06.2020 - 10:15, Verhandlungsbeginn
03.06.2020, Fortsetzung der Verhandlung

Ort: II Gerichtssaal
Fall: CA.2019.24

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; A. (Berufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2019.25 vom 4. Juni 2019 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. betreffend Vorteilsannahme (Art. 322sexies StGB).



Bemerkungen

A. hat gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2019.25 vom 4. Juni 2019 Berufung eingelegt, mit dem er verurteilt wurde, weil er in Form einer Jagdreise nach Kamtschatka im August 2016 von einer russischen Behörde einen nicht gebührenden Vorteil angenommen habe, der einen Bezug zu seiner Amtstätigkeit als Ermittler der Bundeskriminalpolizei aufgewiesen habe.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
15.06.2020 - 10:00, Verhandlungsbeginn
II Gerichtssaal

10.08.2020, Reservedatum
I Gerichtssaal

Fall: CA.2019.17

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; A. (Berufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2016.34 vom 21. Januar 2019 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. betreffend qualifizierten  wirtschaftlichen Nachrichtendienst (Art. 273 StGB),  Geldwäscherei (Art. 305bis StGB) und unerlaubten Munitionsbesitz (Art. 33 Abs. 1 lit. a Waffengesetz).



Bemerkungen

A. hat gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2016.34 vom 21. Januar 2019 Berufung eingelegt, mit dem er verurteilt wurde, weil er von 2005 bis 2012 als Mitarbeiter der Bank B. in EDV-Systemen und Papierdossiers der Bank mehrere hundert Kundendaten ausgekundschaftet und diese den deutschen Steuerbehörden verkauft habe. Dabei habe er einen Erlös von EUR 1'147'000 erzielt. Mit diesem habe A. eine Ferienwohnung in Spanien gekauft, die er später wieder verkauft habe. Ausserdem habe A. verbotene Munition erworben und in seiner Wohnung aufbewahrt.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
02.07.2020 - 09:00, Verhandlungsbeginn
03.07.2020, Reservedatum

Ort: II Gerichtssaal
Fall: SK.2018.11

Art der Delikte

Hauptverhandlung in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. wegen Betrugs (Art. 146 StGB), Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) und Urkundenfälschung im Amt (Art. 317 StGB).



Bemerkungen

A. wird vorgeworfen, sie habe zwischen dem 22. November 2011 und dem 3. April 2013, als Geschäftsführerin der Zentralen Ausgleichskasse (ZAS), die ZAS arglistig irregeführt indem sie mit gefälschten Quittungen, welche sie selber kreiert hatte, die ZAS temporär in der Höhe von Fr 25‘000.-- am Vermögen geschädigt habe.



Spruchkörper: Strafkammer, Einzelrichter

Sprache: Französisch