24.05.2022 - 08:00, Verhandlungsbeginn
25.05.2022, Reservedatum

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2021.19

Art der Delikte

Berufungsverhandlung: A. und B. (Berufungsführer) und Bundesanwaltschaft (Berufungsführerin und Anschlussberufungsführerin) sowie Privatklägerschaft (Anschlussberufungsführerin) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.36 vom 22.Juni 2021 in der Strafsache Bundesanwaltschaft und Privatklägerschaft gegen A. wegen Verletzung des Fabrikations- oder Geschäftsgeheimnisses (Art. 162 Abs. 1 StGB und Art. 6 i.V.m. Art. 23 UWG), wirtschaftlichen Nachrichtendienstes (schwerer Fall; Art. 273 Abs. 1 und Abs. 3 StGB), Bestechung Privater (sich bestechen lassen; Art. 322novies StGB und Art. 4a Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 23 UWG) sowie Ausnützens der Kenntnis vertraulicher Tatsachen bzw. Ausnützens von Insiderinformationen (Art. 40 aBEHG bzw. Art. 154 FinfraG) sowie gegen B. wegen Verletzung des Fabrikations- oder Geschäftsgeheimnisses (Art. 162 Abs. 2 StGB und Art. 6 i.V.m. 23 UWG), wirtschaftlichen Nachrichtendienstes (Art. 273 StGB) sowie Bestechung Privater (bestechen; Art. 322octies StGB und Art. 4a Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 23 UWG).



Bemerkungen

A. wird vorgeworfen von 2013 bis 2016 als Verwaltungsrat zweier schweizerischer Industriegesellschaften deren Geschäftsgeheimnisse B pflichtwidrig mitgeteilt zu haben. Teilweise soll er hierbei in Kauf genommen haben, dass ausländische Geschäftseinheiten des Arbeitgebers von B. hiervon Kenntnis erhielten. Zudem soll A regelmässig Insiderhandel betrieben haben. B. soll die ihm von A. zur Kenntnis gebrachten Geschäftsgeheimnisse unbefugt verwendet und ausländischen Geschäftseinheiten mitgeteilt haben. Hierfür soll er an A Geldzahlungen geleistet haben. Mit Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts vom 22.Juni 2021 wurden A. und B. in einzelnen Anklagepunkten schuldig gesprochen und von den übrigen Anklagepunkten freigesprochen. Gegen dieses Urteil haben A. und B. Berufung, die Bundesanwaltschaft Berufung und Anschlussberufung sowie die Privatklägerschaft Anschlussberufung bei der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts erhoben.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
01.06.2022 - 09:30, Verhandlungsbeginn
02.06.2022, Reservedatum

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2021.20

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; A., B. und C. (Berufungsführer) sowie Eidgenössisches Finanzdepartement (Anschlussberufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.2 vom 13. Oktober 2021 in der Strafsache Bundesanwaltschaft und Eidgenössisches Finanzdepartement gegen A., B. und C. wegen Ausübung der Effektenhändlertätigkeit ohne Bewilligung (Art. 44 FINMAG i.V.m. Art. 10 aBEHG) und Erteilens falscher Auskünfte (Art. 45 FINMAG).



Bemerkungen

A., B. und C. wird vorgeworfen, im Zeitraum von November 2011 bis Dezember 2012 als formelle (A.) und faktische (B. und C.) Organe der Gesellschaft D. die Tätigkeit als Effektenhändler im Sinne des aBEHG ausgeübt zu haben, ohne über die erforderliche Bewilligung zu verfügen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in den Jahren 2011 und 2012 die Umsatzschwelle von 5 Milliarden Franken überschritten zu haben, wofür eine Bewilligung der FINMA notwendig gewesen wäre. Den Beschuldigten wird ausserdem vorgeworfen, im Juli 2012 und Februar 2013 der Revisionsstelle der Firma D. und der FINMA falsche Auskünfte erteilt zu haben. Mit Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2021.3 vom 28. Mai 2021 wurden A., B. und C. wegen Ausübung einer Tätigkeit ohne Bewilligung, Anerkennung, Zulassung oder Registrierung (Art. 44 Abs. 2 FINMAG i.V.m. Art. 10 aBEHG) verurteilt und vom Vorwurf des Erteilens falscher Auskünfte (Art. 45 FINMAG) freigesprochen. A., B. und C. haben gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts Berufung eingelegt, während das Eidgenössische Finanzdepartement Anschlussberufung erhoben hat.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Italienisch
14.06.2022 - 10:30, Verhandlungsbeginn

Ort: II Gerichtssaal
Fall: CA.2021.25

Art der Delikte

Berufungsverhandlung: A. (Berufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2021.26 vom 17. Dezember 2021 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. wegen Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 StGB).



Bemerkungen

A. hat gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2021.26 vom 17. Dezember 2021 Berufung eingelegt, mit dem er verurteilt wurde, weil er am 1. August 2020 in Bern nach einem Fussballspiel einen pyrotechnischen Gegenstand gezündet und mehrere in unmittelbarer Nähe stehende Personen an Leib und Leben sowie fremdes Eigentum gefährdet habe. A. sei dabei selber an der Hand schwer verletzt worden.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
15.06.2022 - 09:00, Verhandlungsbeginn

Ort: II Gerichtssaal
Fall: CA.2021.26

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; A. (Berufungsführer) und Bundesanwaltschaft (Anschlussberufungsführerin) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2021.29 vom 10. Dezember 2021 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. wegen Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB) sowie Missachten von Massnahmen gegenüber der Bevölkerung und bestimmten Personengruppen (Art. 3b und Art. 13 Bst. f Covid-19-Verordnung besondere Lage i.V.m. Art. 40 und Art. 83 Abs. 1 Bst. j EpG).



Bemerkungen

A. und die Bundesanwaltschaft haben gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2021.29 vom 10. Dezember 2021 Berufung und Anschlussberufung eingelegt, mit dem A. verurteilt wurde, weil er sich anlässlich einer Polizeikontrolle wegen Zuwiderhandlung gegen die Maskenpflicht innerhalb des Bahnhofs Luzern geweigert habe, seine Personalien anzugeben und sein Arztzeugnis zu zeigen, das ihn für den Einzelunterreicht im Gitarrenspiel von der Maskenpflicht dispensiert habe.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch