24.01.2022 - 08:30, Verhandlungsbeginn

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2021.16

Art der Delikte

Berufungsverhandlung: A. (Berufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2019.46 vom 6. Juli 2021 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. betreffend Betrug (Art. 146 StGB), ungetreue Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB) und Geldwäscherei (Art. 305bis StGB); Rückweisungsverfahren (Urteil 6B_138/2019 vom 6. August 2019).



Bemerkungen

A. hat gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts Berufung eingelegt, mit dem er insbesondere verurteilt wurde, weil er einen Betrug zum Nachteil des tschechischen Staates inszeniert und Geldwäsche begangen hatte, die sich über mehrere Jahre erstreckte und wichtige Vermögenswerte betraf.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Französisch
07.03.2022, Verhandlungsbeginn
08.03.2022, Fortsetzung der Verhandlung
09.03.2022, Fortsetzung der Verhandlung
10.03.2022, Fortsetzung der Verhandlung

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2021.3

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; A., C. und Bundesanwaltschaft (Berufungsführer) sowie B. (Anschlussberufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.4 vom 30. Oktober 2020 in der Strafsache Bundesanwaltschaft und Privatklägerschaft D. gegen A., B. und C. wegen schwerer ungetreuer Geschäftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB), Anstiftung dazu (Art. 24 und 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB), Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) sowie wegen Bestechens und sich bestechen lassens (Art. 4a Abs. 1 lit. a und b i.V.m. Art. 23 Abs. 1 des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG] vom 19. Dezember 1986 in der bis zum 31. Dezember 2015 geltenden Fassung).



Bemerkungen

A., C. und die Bundesanwaltschaft haben Berufung und B. Anschlussberufung gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.4 vom 30. Oktober 2020 eingelegt, mit dem A. von den Vorwürfen der schweren ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB) und des sich bestechen lassens (Art. 4a Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 23 Abs. 1 aUWG) freigesprochen wurde, und wegen mehrfacher Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) verurteilt wurde; B. wegen Anstiftung zu schwerer ungetreuer Geschäftsbesorgung (Art. 24 und 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB) freigesprochen wurde; und C. wegen Anstiftung zu schwerer ungetreuer Geschäftsbesorgung (Art. 24 und 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB) und Bestechens (Art. 4a Abs. 1 lit. a und b i.V.m. Art. 23 Abs. 1 aUWG) freigesprochen wurde. A. wird vorgeworfen, in seiner Funktion als damaliger Generalsekretär der D. sich von B. im Zusammenhang mit einer Immobilie in Italien wirtschaftliche Vorteile versprochen haben zu lassen und als Gegenleistung dafür alles in seiner Macht Stehende getan zu haben, damit das Unternehmen E. bzw. die F. LLC die Medienrechte im Nahen Osten und in Nordafrika für die Weltmeisterschaften 2026 und 2030 sowie für weitere Veranstaltungen im selben Zeitraum erhält. Weiter wird A. vorgeworfen, in seiner Funktion als damaliger Generalsekretär der D. von C. Korruptionszahlungen in Höhe von insgesamt EUR 1.25 Mio. angenommen zu haben, um alles in seiner Macht Stehende zu unternehmen, damit einerseits das Unternehmen G. LTD die Medienrechte in Italien für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022, die Confederation Cups 2017 und 2021, die Weltmeisterschaften 2026 und 2030 sowie die Confederation Cups im selben Zeitraum erhält, und andererseits das Unternehmen H. SA die Medienrechte in Griechenland für die Confederation Cups 2017 und 2021 sowie für die Weltmeisterschaften 2026 und 2030 und die Confederation Cups im selben Zeitraum erhält. Ausserdem wird A. vorgeworfen, die Bilanz der I. GmbH, deren wirtschaftlich Berechtigter er war, verwendet zu haben, um keinen Verdacht auf die Korruptionszahlung in Höhe von insgesamt EUR 1.25 Mio. zu lenken, welche er von C. hätte erhalten sollen.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Französisch